Wie die Luft zum Atmen.

Neulich traf ich meine Nachbarin Anke aus dem Hinterhaus. Wir sprachen über Dies und Das. Sie beklagte sich über ihre pubertierenden Söhnen und dass die beiden nicht in der Lage seien, ohne ihr Smartphone auszukommen. „Die tun so, als ob ich ihnen die Luft zum Atmen nähme, wenn ich sie bitte, das Telefon mal eine Weile wegzulegen.“ Wir lachten. „Ach“, behauptete ich kühn. „Ich kann das auch ganz gut mal ohne aushalten.

Das war vor der Buchveröffentlichung. Seitdem hänge ich am Handy als würde mein Leben davon abhängen. Was tut sich auf Facebook? Wie viele Exemplare sind verkauft? Wer hat Prinzessin auf der Insel rezensiert?

Ich bin dieser Tage bei allen Pubertierenden dieser Welt.

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