Was bleibt (Om Shanti Wuff)

Was bleibt? Eine ganze Menge.
In erster Linie bleibt mir vom diesjährigen NaNoWriMo ein großer Teil der Rohfassung meines aktuellen Romans Om Shanti Wuff, der im Februar erscheinen wird. Zwar stand der Plot schon lange vor November und auch die ersten 20.000 Worte waren bereits geschrieben, aber den letzten Schliff hat er in den vergangenen knapp vier Wochen erhalten. Deshalb kann ich auch schon vor dem offiziellen Ende dieses Monats verkünden: Der NaNo hat echt gerockt!
Man soll zwar den Tag nicht vor dem Abend loben, aber es ging mir nicht darum, auf den Tag genau 50.000 Worte zu produzieren (mir fehlen noch knapp 4000), sondern mir selbst zu zeigen, dass ich in der Lage bin, kontinuierlich als Schriftstellerin zu arbeiten – egal, was der Alltag diesem Vorhaben entgegensetzt.
Darüber hinaus habe ich über meine Teilnahme am NaNo eine Menge neuer Kontakte knüpfen können. Vielen Dank an dieser Stelle auch an meine Mitschreiberinnen und Mitschreiber aus dem NaNoWriMo-Café!

Und weil ich rundum glücklich und mit mir zufrieden bin, gibt es an dieser Stelle exklusiv den Prolog zu Om Shanti Wuff. Tatatataaaa!!!

Ich nehme Emma mit und dabei bleibt es!”, wiederholte ich nachdrücklich.
„Na gut”, erwiderte meine Mutter am anderen Ende der Leitung spitz. „Ich wollte es dir ja nur nochmal angeboten haben.”
„Das weiß ich und das ist sehr lieb von dir, aber es ist wirklich nicht nötig.”
In Gedanken hatte ich das Gespräch bereits beendet und widmete mich längst dem Kofferpacken.
„Ich meine ja auch nur wegen des veganen Futters – ”, begann sie erneut.
„Mama, es ist jetzt gut. Das vegane Futter wird ihrem Stoffwechsel guttun und selbst wenn es ihr nicht schmecken sollte: es sind doch nur zwei Wochen! Welcher Hund würde denn freiwillig verhungern?”, fragte ich genervt.
„Ich meine ja auch nur, weil sie doch so sensibel ist”, antwortete sie mit betroffener Stimme.
In ihrer Welt galt vegane Ernährung als unmenschlich und dass es Leute gab, die darüber hinaus von ihren Hunden verlangten, auf Fleisch zu verzichten, überstieg ihren Horizont.

Die Bedingung dafür, dass Emma mich während des ayurvedischen Kuraufenthalts begleiten durfte, war jedoch, dass sie sich wie die menschlichen Wesen an die im Zentrum von Mangala Yoga geltenden Hausregeln hielt, welche besagten: kein Alkohol, kein Tabak, kein Fleisch und keine anderen tierischen Produkte.
Ich hatte es ja nicht anders gewollt …

© by Ruby Summer 2017. Alle Rechte vorbehalten.

 

Ayurveda

 

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